Das Klima der Rhön


Das Schwarze Moor im Nebel

Das Klima der Rhön ist durch die geographische Lage der gemäßigten Klimazone und besonders durch die Höhenlage geprägt. Das Biosphärenreservat ist bekannt durch seine raue Witterung. In den Jahreszeiten Herbst und Winter dominieren Inversionswetterlagen, die in den Tälern und Becken Nebelbildungen bedingen. Die Hochlagen über 600 bis 700 m sind im Winter zwar strahlungsbegünstigt aber durch eine sehr hohe Nebelhäufigkeit gekennzeichnet (Grebe et al. 1995).

Hauptsächlich in den waldfreien Plateaulagen der Hohen Rhön mit relativ hohen Niederschlägen von ca. 1000 mm im Jahr und niedrigen Temperaturen (z.B. Wasserkuppe 4,8 °C Jahresmitteltemperatur) herrschen häufig Stauwetterlagen mit hoher Bewölkung vor. Die Hochrhön ist im Winter gegenüber tieferen Lagen der Vorder- und Kuppenrhön schneereich, aber im Vergleich zu den umliegenden Mittelgebirgen Thüringer Wald, Fichtelgebirge oder Bayerischer Wald durch eine deutlich geringere Schneehäufigkeit geprägt.

Blick auf die Wasserkuppe mit Sonnenuntergang

Die Südrhön im Regenschatten der Hochrhön ist dagegen niederschlagsarm (z.B. Ostheim: 500 mm Jahresniederschlag) und wärmebegünstigt.

Auch der größte Teil der Thüringer Vorder- und Kuppenrhön, die ebenfalls im Regenschatten des Hauptkamms liegt, ist niederschlagsarm.